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Geburtstage...

Hola y saludos aus Cusco!

 

seit gestern bin ich wieder in Cusco. Besser gesagt seit heute morgen. Die vergangenen zwei Wochen war ich – wieder mal Urlaub gehabt – in Arequipa bei Ann Liz, um zwei Geburtstage zu feiern. Am 23. war zuerst ich dran (DANKE für die vielen Glückswunschmails und –Nachrichten!!!), drei Tage später dann meine Freundin. Aber an den ersten Tagen hab ich noch die Arequipa-Woche mitbekommen, die über den Jahrestag der Stadtgründung Mitte August mit Konzerten, Ausstellungen und verschiedenen anderen Aktionen gefeiert wird. Kurz gesagt: Ganz Arequipa stand Kopf. Jedoch waren die Veranstaltungen deutlich überschattet von dem schweren Erdbeben, das Peru einige Tage zuvor erschüttert hat und mehr als 500 Menschenleben gefordert hat. In dieser Situation zeigte sich deutlich, welch Zusammengehörigkeitsgefühl in Peru existiert.
Als wir also auf die FIA – das Festgelände gingen – lernte ich auch die Familie von Ann Liz kennen. Nadja, die Schwester mit ihrem Mann Manfredo und dem Kleinen, Manfred (die heissen wirklich gleich!). Die Mutter, Señora Julia, kannte ich ja schon vorher. Ich wurde immer sehr herzlich behandelt und so war es ein wirklich witziger Tag, der nach einem lockeren Schlendern über das Festgelände und einem deftigen Mittagessen beim Konzert am Abend ausklang. Nur machte ich mir keine Freunde damit, dass ich das Cusqueña-Bier dem Arequipeña vorzieh. Schmeckt ja auch einfach besser! Aber das haben die anderen dann auch irgendwann eingesehen.
An meinem Geburtstag dann ein paar Tage später war wieder die ganze Familie beisammen, diesmal war auch der Vater – Señor Vito – mit dabei, den ich zuvor nur einmal ganz kurz kennengelernt hatte. Wie eigentlich jeden Tag gab es zum Mittagessen etwas von Julia gekochtes – immer wieder Spezialitäten aus Arequipa oder Peru. Sehr lecker. Nur dass diesmal das bessere Geschirr rausgeholt wurde für den hohen Gast. Abends dann war wieder die ganze Familie da, dazu die beiden Freundinnen von Ann Pamela und Jennifer mit Christian und Andre, ihren Freunden. Es gab wieder mal Bier und Pisco, den Vater Vito mit Genuss ausschenkte. So entstand ein echt lustiger Abend.
Genau wie drei Tage später, als wir in der “Tradition Arequipeña” bei Live-Musik und wiederum Bier, Bier, Bier, in den 24. Geburtstag von Ann Liz reingefeiert- und getanzt haben. Diesmal waren auch noch Hugo (den beim ersten Mal in Arequipa im Hotel kennengelernt hatte) und einige Freunde von ihm da. Den Rest des Tages waren wir bei Anns Schwester im Apartment und haben wiedermal gegessen. Adobo – ebenfalls typisch aus Arequipa – gabs und später noch sowas wie Kaffee und Kuchen.
Ende August dann erfüllte sich in Arequipa ein Traum: Ich hab doch tatsächlich ein Lokal gefunden, in dem es Erdinger Weissbier und Bratwurst mit Bratkartoffeln gab. Das musste natürlich ausgiebig getestet werden und Ann in die deutsche Bier- und Wurtskunst eingewiesen werden. Ein paar Tage vorher hat sie auch schon “Strammer Max” kennengelernt, als ich das Frühstück gemacht hab.
Eigentlich wollten wir die letzten Tage noch zusammen nach La Paz fahren, was dann aus verschiedenen Gründen doch nicht geklappt hat. Also blieb ich in Arequipa bis gestern, hatte aber immernoch das Problem, dass ich vor dem 6.September aus Peru ausreisen musste, um meine Aufenthaltsgenehmigung zu verlängern. Das hab ich dann gestern gemacht. Genauer gesagt: Auf peruanische Art und Weise gemacht. Um 8.30 in Arequipa in den Bus gestiegen, um halb zwei in Puno angekommen. Den erstbesten Bus Richtung La Paz genommen, nach 2 Stunden Fahrt an der Grenze ausgestiegen. Dort hatte ich das Problem, dass man eigentlich nicht Aus- und am gleichen Tag wieder einreisen darf. Doch mit 20 Dollar in der Hand geht hier doch einiges. Ich also um 20 Dollar aber 90 Tage Aufenthalt reicher (ohne auch  nur einen Fuss nach Bolivien gesetzt zu haben!), wieder in den Grenzort gefahren, den erstbesten, viel zu engen und klapprigen Bus zurück nach Puno genommen. Dort im Terminal eine Fahrkarte nach Cusco gekauft, um 21 Uhr in den Bus gesetzt, um 22 Uhr eine unfreiwillige Reifenwechsel-Pause gemacht, und dann doch weiter nach Cusco. Schliesslich war ich nach einem langen Tag um 6 Uhr morgens wieder in Cusco! Um 9 Uhr dann durfte ich wieder arbeiten. Ich war wirklich ganz schön froh, als ich mich heute nachmittag mal zur Siesta hinlegen konnte....
4.9.07 03:13
 


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